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Freitag, 26.02.2010 back to school

Hallöchen zusammen!

Nachdem mich meine Mama so lieb darauf aufmerksam gemacht hat, dass es aussieht, als ob ich mich seit 3 Monaten hier unten zu tode langweile, dachte ich, ich stelle das lieber mal schnell klar. Mir fehlen zwar noch ein paar Einträge dazwischen von NZ Tour und Weihnachten, die post ich so bald wie möglich auch noch, aber zumindest wisst ihr dann, dass ich noch am Leben und eher zu beschäftigt als gelangweilt bin.

Vor vier Wochen hat die Schule nach drei langen Monaten Sommerferien wieder angefangen. Da ich mit meinen Fächern vom letzten Jahr eher unterfordert um nicht zu sagen gelangweilt war, hab ich die Gelegenheit genutzt, so viel wie möglich umzuwählen. Jetzt habe ich:

Hospitality, das ist kochen und ich habs in erster Linie wegen dem Essen das darauf folgt genommen, aber jetzt machts mir echt Spaß! Unsre Lehrerin ist aus der italienischen Schweiz und ziemlich extrovertiert. Ich weiß jetzt auch, dass man im Supermarkt Äpfel nicht danach auswählt, wie sie aussehen, sondern wie sie riechen!

Science, also Naturwissenschaften hab ich in meinem Verantwortungsbewusstsein genommen, in Deutschland hinterher nicht so viel nachlernen zu müssen. Grade machen wir Geologie und das ist in Neuseeland echt spannend. Weil das Land auf zwei verschiedenen Platten liegt, gibt's hier ständig kleine Erdbeben und jede Menge halbwegs aktiver Vulkane. Am Freitag machen wir einen Ausflug nach Rotorua, wo's die ganzen mudpools gibt, die alle nach Schwefel stinken. 

Spanish hab ich immer noch, weils das einzige Fach war, das mir letztes Jahr Spaß gemacht hat und dieses Jahr haben wir Marta, meine Freundin aus Mallorca in unsrer Klasse, was das ganze nochmal besser macht, da ich mir das Wörterbuch jetzt auch sparen kann Winken.

In Maths bin ich dieses Jahr in der einer besseren Klasse und wir machen alles, was ich im GSG auch wieder brauch. Wir haben eine Chinesin als Lehrerin und sie sorgt dafür, dass es mir auch außerhalb des Unterrichts nie an Arbeit fehlt...

Das beste Fach, das ich dieses Jahr endlich nehmen konnte ist APO, also Outdoor Sport! Im ersten Term bis April ist unser Thema Rock Climbing und wir gehen fast jeden Tag in die Kletterhalle zum Trainieren. In zwei Wochen haben wir Prüfung und bis dahin muss ich noch einiges üben um die schwereren Wände hochzukommen. Am Donnerstag gehen wir dann auch tatsächlich eine Outdoor Kletterwand, darauf freu ich mich schon!
Neben der Praxis, haben wir aber auch jede Menge Theorie abzuarbeiten. Bis nächsten Montag muss ich einen ca. 40 Seiten langen Bericht abgetippt haben über den Sport Rock Climbing mit den verschiedenen Klettertechniken und einer Verbindung zu Biomechanischen Prinzipien. Keine Sorge, falls ihr jetzt keine Ahnung habt was das sein soll - mir gehts auch nicht anders...Winken

Also, wie ihr seht, ist mein Tag schon mit Schule ziemlich ausgelastet und da ich jetzt noch dem Schwimmclub und dem Soccerteam gejoined bin, komm ich meistens erst gegen sechs Uhr heim. Ein Glück gibt es Wochenenden, an denen ich meine Freizeit genießen kann. Letztes Wochenende war ich mit Marta in Napier auf einem Art-Deco Festival, wo alle (mich inclusive) in Klamotten der 20er und 30er Jahre rumgelaufen oder in Autos aus der selben Zeitspanne Parade gefahren sind. Ich stell bei Gelegenheit mal noch ein paar Fotos rein!
Jetzt holt mich gleich eine Freundin ab und wir fahren an den Strand mit ihrem Boot und gehen Wasserskifahren!! Da komm ich doch noch zu meinem Skisport, den ich dieses Jahr schon vermisse...Lachanfall

Na dann, ich mach mich mal fertig und versuche, alle fehlenden Einträge so bald wie möglich hochzuladen. 

Küsschen Kuss

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Montag, 30.11.2009 just a short statement

Hallöchen zusammen!

Ich hoffe euch gehts gut, ich kann eigentlich nicht klagen. Bis Februar Ferien und der Sommer ist spürbar da Lächeln. Juhuuuu endlich!! Die letzten Wochen hab ich hauptsächlich in Raglan mit surfen verbracht und ansonsten stehen im Moment die ganzen Farewell-Dinner und -Partys an, da die meisten exchange students Ende des Jahres Neuseeland verlassen werden. 

Gestern war der 1. Advent, davon hat man hier aber rein gar nichts gemerkt. Nina und ich haben zwar unser Haus mit allem Weihnachtskitsch den wir finden konnten (samt Plastik-mini-weihnachtsbaum) dekoriert und seit zwei Wochen läuft Jingle Bells in Endlosschleife im Einkaufszentrum, das trägt allerdings nicht wesentlich zur Weihnachtsstimmung bei. Zunge ausstrecken
Falls jetzt jemand Mitleid bekommen hat... gegen ein paar deutsche Gutsle per Post hätte ich nichts  Winken! Naja, die neuseeländische Lebensmitteleinführkontrolle wahrscheinlich schon eher... Vielleicht mach ich mich ja irgendwann noch selber dran, welche zu backen, ansonsten tuts bestimmt auch ne Kugel Eis am Strand!!

Ach ja, apropos backen, ich hab letzte Woche mein erstes Brot, das man nicht in den Toaster stecken muss um es einigermaßen genießbar zu machen, seit über vier Monaten gegessen! Zwei deutsche Wwoofing (world workers on organic farm) Mädels sind nämlich für eine Woche hier in meine Familie eingezogen und wir haben uns im geteilten Leid über die Brotbackmaschine hergemacht! Lachanfall War auch wirklich genießbar, vor allem wenn man bedenkt, dass wir eigentlich nur Mehl und ein paar andere Sachen reingeschüttet haben und drei Stunden später kam ohne irgendein Zutun unsererseits ein fertiges Brot samt Rinde raus. Wir waren fasziniert...

Ich spare heute mal mit Bildern, denn im nächsten Eintrag wirds davon nur so hageln! Morgen gehts nämlich auf Neuseelandtour mit meiner Organisation!!!

Ich geh dann mal meinen Backpack fertig packen...

Küsschen 

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Dienstag, 13.10.2009 Beachhopping

Mein Versuch, meine Ferien zu planen war eher weniger erfolgreich, weil planen in Neuseeland ein Fremdwort ist. Das war fuer meine zwei Wochen Spring Holidays allerdings alles andere als ein Nachteil!

Das erste Wochenende vor den Ferien hab ich bei einer Freundin mit ihrer Maori Family in Raglan verbracht. Bei Flut kann man von der Bruecke vor ihrem Haus ins Meer springen. War klar, dass ich das natuerlich gleich mal ausprobieren musste Lachanfall.
Nach Titanic gucken und Icecream essen hatten wir dann die grandiose Idee, nachtangeln zu gehen. Mit voller Ausruestung und Decken gings an einen Angelplatz und wir versuchten unser Glueck, mit vergammelten Fischstuecken als Koeder etwas zu fangen. Nachdem wir zwei Stunden spaeter immer noch erfolglos waren (kann man den Fischen bei diesem Lockmittel ja auch nicht uebel nehmen Winken), gaben wir auf und wir haben gerne wieder auf die Notloesung zurueckgegriffen, die sich Fish and Chips Shop nennt. Wenn man so nah am Strand wohnt kann man sich uebrigens problemlos ein Wochenende davon ernaehren!

Als ich am Montagabend heimgekommen bin, hab ich nur schnell meinen Backpack umgepackt und am Dienstagvormittag gings weiter nach Norden mit meiner Hostfamily. Wir waren eingeladen in die Batch (Strandhuette) einer Freundin meiner Hostmum am Baylys Beach (im Norden von Auckland an der Westkueste). Das mit den Batches ist uebrigens so ein Kiwi-Ding um Urlaub im eigenen Land zu machen.

Hier ein paar Fotos von den zwei Tagen, die wir dort verbracht haben! Die Batch in der wir gewohnt haben.

Die Landschaft dort war echt schön und am Strand weit und breit kein Mensch. Einmal sind wir mit dem Auto eine halbe Stunde am Strand entlanggefahren ohne irgendjemanden zu sehen!
Ninas und mein Nachtbaden ist wegen Sturmwarnung leider ins Wasser gefallen, das werden wir aber definitv noch nachholen Winken

 Am Mittwoch war die Tsunami Sache. Davon habt ihr daheim ja scheinbar viel gehoert (wahrscheinlich mehr als ich hier Winken). Die Welle hat Samoa ziemlich stark getroffen und fuer die Ostkueste Neuseelands gab es eine Warnung fuer Mittwoch Vormittag. Eine Freundin von mir war zu der Zeit in ihrer Batch in genau dort und sie wurde mit ihren Schwestern für einen halben Tag vom Strand weg-evakuiert. Als dann nur eine ca. 40cm hohe Welle an Neuseelands Küste ankam, waren natürlich alle erleichtert!

Nach zwei Tagen am Baylys Beach ging es am Donnerstag wieder gen Süden und auf dem Weg haben wir im Kauri-Museum halt gemacht. Kauris sind native trees im Norden Neuseelands, die vor ein paar (hundert) Jahren fast alle abgeholzt wurden, weil das Holz ziemlich hochwertig und gut für Möbel und Schiffe war.

Hier ein paar Fotos: 

 Wieder daheim in Hamilton angekommen,hab ich mich zum zweiten Mal mit einem neu gepackten Backpack ausgerüstet und zwei Stunden später haben mich die Gasteltern meiner Freundin Marta aus Mallorca abgeholt und wir sind nach Waihi zu ihrer Batch gefahren. Dort war ich von Donnerstag bis Sonntag in der ersten Woche der Ferien eingeladen zum Wandern, Surfen, Sonnen ... Lächeln
Ich hab Pinguine in freier Wildbahn gesehn!!! Ich wusste überhaupt nicht, dass es in Neuseeland Pinguine gibt, aber auf einer unserer Wanderungen sind ein paar Felsen den Hang runtergeklettert (barfuß! wie's bei Kiwis halt so üblich ist Winken) und dann in eine Höhle rein. Nach ungefähr 10 Minuten durchs Wasser Waten haben wir dann das erste Nest gefunden, in dem ein Pärchen ihr Ei ausgebrütet hat. Insgesamt sieben Pinguine haben wir gezählt! Am Ende hat dann allerdings ein Weibchen mit besonders ausgeprägtem Beschützerinstinkt ein bisschen gereizt auf unsere Taschenlampen reagiert und hat die ganze Höhle zusammengeschrien. Mann, die hat uns vielleicht einen Schrecken eingejagt! Ungefähr dreimal so laut hat es nämlich in den Tunneln gehallt und wir haben schon fest mit einer Attacke gerechnet, als wir wieder heil ans Tageslicht gekommen sind. Puh... Überrascht

Die besten Fotos aus diesen Tagen hier!!

Koru, das ist die National-Pflanze NZsNachm SurfenMarta surfingMarta und ich mit ihrer SchwesterBesagtes Pinguinweibchen

Damit war meine erste Ferienwoche zu Ende und in der zweiten ging es alles andere als langweilig weiter! 

Dienstag war shopping Tag in Auckland mit wohin mich Martas Hostmum netterweise mal wieder eingeladen hatte Lächeln. Und am Donnerstag war ja dann mein Geburtstag!! Morgens gab's Pancake Breakfast und bekommen hab ich eine Maori-Kette. Ich hatte ein Chapter-Meeting mit meiner Austauschgruppe an dem Tag und danach bin ich mit meiner Hostfamily nach Tauranga, Mt. Maunganui gefahren. Das ist das Surferparadies an der Ostküste - also wieder ein Strand Lachanfall! Die Nacht haben wir bei Freunden verbracht und am nächsten Tag waren wir in den Hotpools und danach in meinem lieblings Fish and Chips Restaurant. Da gibt's die besten Paua-Fritter im ganzen Land. Für alle Unwissenden Winken, Paua ist eine Muschel, von der man das schwarze Fleisch isst. Sieht nicht besonders appetitlich aus und ich habs auch nur aus Höflichkeit mit Augen-zu-und-durch-Methode probiert, schmeckt aber echt gut!
Von diesem Tag gibts leider keine weiteren Fotos, weil es die ganze Zeit geregnet hat, aber das nächste mal dann.

Aufgehört haben meine Ferien wieder, wie sie angefangen haben, nämlich in Raglan. Das letzte Wochenende hab ich dort mit ein paar Kiwi-Freunden in der Batch einer Freundin verbracht

Vor dem BrückensprungWährenddessen...... und danach!!.

So, und damit gingen meine ersten erlebnisreiche Ferien in Neuseeland zu Ende!!!

Sorry für die Verspätung, ich werd versuchen euch mal ein bisschen besser auf dem laufenden zu halten... - Keine Versprechungen!! Lachanfall

Bis bald, Küssle

eure Laura

 

 

 

 

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Freitag, 25.09.2009 kiwi camping

Ich hab ab heute für 2 Wochen FERIEEEEEN ... und kanns noch gar nicht wirklich glauben Lachanfall! Der dritte Term im neuseeländischen Schuljahr ist um (mein erster, da ich in der Jahresmitte angekommen bin) und der nächste Term gehört schon offiziell zum Sommer.- Das heißt keine Strumpfhose mehr und statt meinen Vans Römersandalen Unentschieden. Mein Uniformrock ist schon gute zehn Zentimeter gekürzt (was mir erstaunlicherweise noch nicht mal einen Rüffel eingebracht hat Winken).

Jetzt aber erstmal zu den Erlebnissen der letzten Wochen. Am Samstag nach unserer Autogrammjagd gings dann auf das richtige Spiel der All Blacks. Rugby in Neuseeland ist ziemlich gut vergleichbar mit Fußball bei uns, deshalb haben wir uns auch schon alle zwei Stunden vor dem Spiel getroffen und uns fantauglich ausgestattet. Mit schwarz-weiß geschminkten Gesichtern und Fanartikeln (das sind die Farben der All Blacks) saßen wir dann im Stadion zusammen mit anderen NZ und Südafrika Fans in unserer Stadionkurve. Das ist das tolle hier, keiner würde auch nur auf die Idee kommen, wegen einem Rugbyspiel Streit zwischen den Fans anzufangen!
Dass unsere Mannschaft der südafrikanischen dann schließlich doch knapp unterlegen war konnte auch keine Feierstimmung im Stadion trüben, vor allem weil mir die Punkteverteilung bis jetzt noch ein Rätsel ist. Ein Tor kann nämlich zwischen 2 und 5 Punkte einbringen und ich habe den starken Verdacht dass das willkürlich geschieht, da ich bis zum Endpunktestand kein logisches Schema erkennen konnte Zunge ausstrecken.
Aber ich hab ja noch ein paar Monate und einige Rugbyspiele vor mir um hinter dieses Rätsel zu kommen...

Am Mittwoch stand dann meine erste Surfsession bevor. Zusammen mit ein paar Mädels aus meiner Spanischklasse habe ich in Raglan übernachtet, mich zwei Tage lang von Fish and Chips ernährt und dann den ganzen Tag fleißig geübt.

Übermorgen geh ich wieder zu meiner zweiten Übungsstunde- also Daumendrücken, dass es nicht regnet, wie die letzten drei Tage...
Hier noch ein Bild von meinen Kiwi- und Exchange Student Freunden zusammen.

Am Wochenende darauf war dann mein nächstes Kiwierlebnis angesagt: Camping in freier Wildbahn! Wir sind also mit zwei Autos (zum Glück kann man hier seinen Führerschein schon mit 16 haben Winken) nach Waihi gefahren, einen Ort an der Ostküste. Alles, was mir mitgeteilt wurde für dieses Wochenende war: Wir gehen campen, bring einen Schlafsack und was zu essen. Laura packt also nichts ahnend noch Bikini, Handtuch und Zahnbürste dazu und kommt wie gewöhlich mit dem kleinsten Gepäckstück an.
Auf einem Parkplatz in Waihi angekommen hat es erst mal eine halbe Stunde geschüttet wie aus Kübeln. Als der Regen ein bisschen nachgelassen hat sind haben wir uns aus dem Auto gewagt um Ausschau nach einem geeigneten Platz für unsere Zelte zu halten. Erstes (und einziges) Paar Schuhe nass, genauso wie der gesamte Rest meiner Kleidung.
Wir haben uns deshalb dazu entschlossen, unsere Zelte unter einem Dach und möglichst ohne nassem Gras als Untergrund aufzuschlagen. So einen Platz haben wir dann auch tatsächlich gefunden... inmitten einer Bullenherde! Lachanfall Die Aussicht auf eine mögliche Attacke eines der Muttertiere erschien mir allerdings immer noch verlockender als eine Nacht im nassen Schlafsack.

Also haben wir uns daran gemacht, die Zelte aufzuschlagen. Es hat sich dann aber herausgestellt, dass zwei unserer vier Zelte nicht wirklich verwendungstauglich waren, weil diverse Stangen fehlten. Gut, dann also nur zwei Zweimannzelte für acht Leute Lächeln. Das nächste Problem waren dann aber die Reisverschlüsse der Zeltsäcke, die sich beim besten Willen nicht öffnen ließen. Natürlich hatte aber auch keiner der erfahrenen Camper ein Messer dabei. Die Lasagne kann man schließlich auch mit den Händen essen?! Winken Wir sind also zurück auf den Parkplatz gestiefelt und haben unsere Nachbarn in einem gemütlich warmen und trockenen Wohnmobil um Hilfe gebeten. Die hatten natürlich eine Auswahl an Küchenmessern und es hat sich dann herausgestellt, dass sie drei Studenten aus Deutschland und Österreich (Kärnten!) auf Urlaubstour durch Neuseeland waren. Lächeln

In meinen nassen Klamotten war es inzwischen ziemlich kalt geworden, zumal auch keine Wetteränderung in Sicht war und auf der Suche nach trockenen Kleidern, die aus mehr als ein paar Quadratzentimetern Stoff bestanden wurde ich dann gefragt, in welcher meiner geheimen Taschen meines Rucksacks ich denn Thermounterwäsche und Trackpants versteckt hätte. - Haha Zunge ausstrecken
Ich konnte mir dannn aber glücklicherweise ein paar Sachen ausleihen.

Die Nacht überstanden wir ohne unerwünschte vierbeinige Besucher und am nächsten Morgen ließ sich sogar die Sonne blicken. Nach einem Lagerfeuer-Frühstück, wie sich das gehört (Feuer mussten wir uns allerdings wieder von unseren neuen Freunden leihenWinken), machten wir noch eine Wanderung auf einem der vielen Pfade in Waihi, die über Flüsse, Hängebrücken und durch stockfinstere Tunnel relativ abenteuerlich sind. Hier einige Fotos:

 

So, das wars dann erstmal wieder von mir. Ich muss jetzt ein paar Pläne für die Ferien machen!

Bis bald,

Lau

P.S.: Ach ja, eins noch. Bis heute morgen hatte ich noch eine japanische Gastschwester für 10 Tage, und sie hat mir beigebracht, wie man Sushi macht. Winken

yuka

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Dienstag, 08.09.2009 Rugbytraining statt Artlesson

Ich bins schon wieder, dachte, ich muss euch mal kurz berichten was gestern los war. Nachdem ich meinen letzten Blogeintrag in Tourism gepostet hatte, war ich eigentlich davon ueberzeugt, dass es ein Schultag wie jeder andere wuerde.

Um 10.30 Uhr (nach der 2. Stunde) gibt es hier immer eine so genannte Tutor Group, wo unter anderem die Anwesenheitsliste durchgegangen wird und die Nachrichten des Tages verkuendet werden. Meine Freundin bekam eine SMS von einem Freund aus der Boys' High: Im Stadium war ein Open Training der All Blacks Rugbymannschaft!! Wann? - Jetzt!

Wir haben also gewartet, bis unsere Namen aufgerufen wurden und sind dann so schnell es ging aus der Klasse in die Toilette gerannt. Dort dann schnell die Uniform gegen normale Klamotten getauscht (Year 13 ohne Schuluniform duerfen das Gelaende als einzige verlassen), und zum Busdepo gerannt. Am Stadion kamen wir gerade rechzeitig zum Einlass an und die All Blacks waren schon am Trainieren. Ich hab mir bei der Gelegenheit gleich mal die Regeln von Rugby erklaeren lassen, da wir am Samstag auf das Spiel gegen South Africa gehen werden.

Am Ende ging es dann noch auf Autogrammjagd und aus Mangel an Papier verzieren jetzt 6 Unterschriften mein Schoolshirt. Lachanfall Puenktlich zur Lunchbreak waren wir wieder in der Schule...

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Montag, 07.09.2009 German Spaetzle and first Haka live

Ich sitze gerade in meiner Tourism class und dachte ich nutze die freie Zeit um meinen Blog mal wieder zu erneuern. Das einzig Gute an diesem Fach ist, dass man Computer zur Verfuegung hat. Ernsthaftes Arbeiten ist unmoeglich und das mit dem Webseiten-Sperren haben die hier echt gut drauf (nicht mal Kwick funktioniert!). Aus lauter Verzweiflung habe ich sogar angefangen Bubble Trouble im Internet zu spielen (Vera, du weisst, was das heisst!!). Inzwischen habe ich eine sinnvollere Beschaeftigung gefunden und lerne jetzt ueber eine Webseite Schwedisch Lächeln.

Ansonsten haben mir meine zwei Monate, die ich jetzt schon hier auf der anderen Seite der Erde verbracht habe, ziemlich viel von dem gezeigt, was ich NICHT kann. Das ist viellicht nicht gerade gut fuer mein Ego, aber ich bin sicher, dass Jannik und einige andere der Ueberzeugung sind, dass das nur gesund sein kann... Lachanfall. Aber das kommt eben davon, wenn man als einzige Europaeerin mit lauter Suedamerikanern weggeht und kein Salsa tanzen kann!

Was mein Surfkoennen angeht besteht allerdings Hoffnung, denn gluecklicherweise habe ich ein paar Freunde gefunden, die hier am Strand wohnen und gerne bereit sind, mir alles beizubringen, um mit den curl-girls mithalten zu koennen. Haha.

Eine Sache gibt es trotzdem, die mein Selbstbewusstsein wieder ein bisschen auf Vordermann gebracht hat. Jetzt pass auf Papa:

Spätzle!

Ich hab letzte Woche Spaetzle gemacht! - Und das mit einigem Erfolg, wenn man bedenkt, dass es im Haushalt meiner Familie kein elektrisches Ruehrgeraet gibt. Da ist eine Anweisung im Rezept wie: `Solange ruehren, bis der Teig Blasen bildet` natuerlich besonders hilfreich Unentschieden. Ich spuer's jetzt noch in meinen Armen, aber immerhin hat's auch noch fuer Kaesspaetzle am naechsten Tag gereicht. (Dass ich mit meinen Kochkuensten beinahe unsere Kueche in Brand gesetzt habe, sei mal beiseite gestelltWinken).

Letzte Wochenende dann das Highlight der Woche: Ein paar Freunde und ich haben einen Tag in Hamilton Gardens (googeln, wen's interessiert) verbracht. Da musste ich gleich mal meine erste Erfahrung mit dem neuseelaendischen Ozonloch machen, dank dem ich jetzt ein wenig unnatuerlich rot im Gesicht bin... Cami, Danny, Cata

Als wir gegen fuenf Uhr den Bus in die Stadt zurueck nehmen wollten, hat uns die Kiwi- Infrastruktur einen Strich durch unsere Plaene gemacht, um halb sechs puenktlich zu Orphan im Kino zu sein (die Fahrplaene stimmen hier selten mit den tatsaechlichen Buszeiten ueberein). Wir stehen also an der Haltestelle und nachdem der zweite Bus nach Plan nicht kam, haelt ein Reisebus mit verdunkelten Scheiben: Pinkelpause fuer eine Gruppe ziemlich angetrunkener Riesen in Rugbyshirts. Da sie schon in reichlich gespraechigem Zustand waren, hatten wir unsere Situation schnell erklaert und bevor wir wussten, was geschah, sassen wir im Mannschaftsbus mit ungefaehr 30 froehlich gestimmten Waikato Rugbyspielern auf dem Weg ins Stadion zu ihrem Spiel. Zum Abschied bekamen wir dann tatsächlich eine Privatvorstellung des Haka! (Ein Video zur ganzen Szenerie gibts auf Facebook.)

Also dann, das war's erstmal wieder von mir. Küsschen Kuss

 

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